Braucht es mehr Form? Interne Kommunikation per E-Mail:

„So machen. XY.“ Warum manchmal mehr Wörter auch besser sind.

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Ein Schlagabtausch letztens in der ZEIT. Auf der einen Seite ein Professor, der einen förmlicheren Umgangston in E-Mails erwartet. Auf der anderen Seite eine Studentin, die zu einer Anfrage zu ihrer Hausarbeit von einem anderen Professor die Antwort per E-Mail erhielt: „Ist gut, MFG“

Das kenne ich doch. Nur aus einem anderen Zusammenhang. Wenn es in meinen Text-Workshops um die interne Kommunikation per E-Mail geht, gibt es auch oft zwei „Lager“. Auf der einen Seite die, für die es gern noch viel kürzer und knapper sein dürfte und das „ganze Blumige“ heraus kann. Auf der anderen Seite jene, die beklagen, dass in den E-Mails an sie keine Anrede, keine Grüße und nicht die Spur von Freundlichkeit oder Höflichkeit enthalten ist. Und das nicht bei der xten Nachricht zum selben Thema an einem Tag. Sondern oft gerade dann, wenn sie mit viel Aufwand etwas erarbeitet haben  und darauf hoffen, dass ihre Lösung gewürdigt wird und sie auch ein wenig Anerkennung bekommen. Stattdessen steht in der Antwort: „So machen. XY.“. Weiterlesen

Agile Prinzipien für die interne Kommunikation nutzen:

12 Erfolgsfaktoren für eine agile interne Kommunikation.

Erfolgsfaktor-in-der-internen-Kommunikation

Lässt sich Agilität auch für die interne Kommunikation nutzen? Sehr gut sogar! 3 Elemente aus dem Scrum-Methodenkoffer hatte ich schon im letzten Jahr vorgestellt. Nun habe ich die 12 agilen Prinzipien, die ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammen, für die interne Kommunikationsarbeit übersetzt und interpretiert. Herausgekommen sind 12 Erfolgsfaktoren, die nicht überraschend neu sind, jedoch die Möglichkeit bieten, die eigene Arbeit strukturiert zu hinterfragen und zu verbessern. Weiterlesen

Die interne Kommunikation verbessern:

Arbeiten mit einem internen Kommunikationskonzept.

Wie kommt System in die interne Kommunikation?

Die Kommunikationswelt dreht sich schneller. Die Bedürfnisse der Bezugsgruppen und das Medienverhalten verändern sich, und in vielen Unternehmen wird die interne Kommunikation zur Königsdisziplin. Es war also an der Zeit, unser Praxisbuch „Wie kommt System in die interne Kommunikation?“ den neuen Gegebenheiten anzupassen. Zudem haben wir, Klaus Schmidbauer und ich, seit Erscheinen der letzten Auflage viele interessante Projekte begleitet, anregende Gespräche zur internen Kommunikation geführt und neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt.

Neben der Struktur des Buches haben wir Methoden und Techniken überarbeitet. Die Systematik der Statusanalyse wurde verändert, einige Themen wie die kreative Ideenfindung oder das Kommunikationscontrolling haben wir geschärft,  und vor allem das Thema Social Web haben wir einer gründlichen Überarbeitung unterzogen. Weiterlesen

Tipp für das Arbeiten mit einem internen Kommunikationskonzept:

Gedanken mit dem „Fokussprint“ sortieren.

IK Blog Fokussprint

„Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mit den vielen Fakten umgehen soll, die ich gesammelt habe. Ich habe mich verzettelt. Was kann ich tun?“, fragte mich kürzlich eine Workshop-Teilnehmerin. Wir sprachen darüber, wie sie am besten ein Konzept erstellt, um ihre interne Kommunikation zu verbessern.

Mir hilft gegen das Verzetteln die Technik des Schreibdenkens, der sogenannte Fokussprint, den mir Ulrike Scheuermann gezeigt hat. Es geht darum, seine Gedanken zu einem bestimmten Thema innerhalb einer festgelegten Zeit fließen zu lassen. Wichtig dabei ist, die Gedanken nicht zu zensieren. Haben Sie Lust, diese einfach zu erlernende Technik auszuprobieren? Dann los! Weiterlesen

Umgang mit Bedenken:

Ein Hoch auf die Bedenkenträger!

Umgang mit Bedenken

 

„Wenn es Bedenkenträger nicht gäbe, müssten sie erfunden werden.“ Dieser Gedanke kam mir spontan, als ich auf Twitter einer Diskussion zur Digitalisierung folgte. Ausgelöst wurde er von dem Aufruf „Bedenkenträger und Befürworter sollen endlich in Ruhe über das Thema Digitalisierung diskutieren!“, bei dem ich über den negativ besetzten Begriff „Bedenkenträger“ stolperte. Bedenken sind meiner Ansicht nach nichts Negatives. Ich verstehe darunter Überlegungen, die jemand aufgrund von Zweifeln oder Befürchtungen anstellt. Werden sie laut geäußert, sind sie für mich hilfreiche Botschaften und erlauben andere Perspektiven. Durch die Zusammensetzung mit dem Wort „Träger“ bekommt das Ganze allerdings eine negative Konnotation. Ich begann, über die Funktionen von Bedenkenträgern im Unternehmen nachzudenken. Weiterlesen